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Abschlussfeier an der Realschule plus

„Bildung ist sexy!

Abschlussfeier 23 Die Ausgezeichneten neu HomepageAbschlussfeiern gehören zu den schönsten Festlichkeiten im Laufe eines Schuljahres, das viel Kraft gekostet und Unwägbarkeiten gebracht hat und von der einen oder anderen Aufregung gezeichnet gewesen ist. Das Schlimmste jedoch, was geschehen kann, ist der Tod eines Menschen, der einen ganz wichtigen Teil der Schulgemeinschaft gebildet hat, der des Schulleiters Dirk Johann vor wenigen Tagen. Auch wenn er die Feierlichkeiten überschattete, so gerieten sie doch zu etwas Würdevollem, das ihn gefreut und mit Stolz erfüllt hätte. Konrektor Marc Schmitt bezog sich selbstverständlich in seiner Begrüßung auf diesen Einschnitt, dann jedoch stand das Fest ganz im Zeichen des Abschieds von 121 jungen Menschen, die ihrer Schule ein Gesicht und eine Prägung gegeben haben. Dominik Rosendahl (10d) war einer von ihnen und führte als Moderator eloquent und humorvoll durch das Programm

. „Wir sind froh, die Torturen hinter uns lassen zu können“, so seine einführenden Worte. Marc Häberlin, Schulleiter der Realschule plus, griff in seiner Rede die drei Leitbegriffe, die sich der Jahrgang ausgesucht hatte, auf: „Leben. Frieden. Freiheit“. „Ein Motto, das gut in die Zeit und zu unserem Schulpatron passt. Es kommt auf unseren Einsatz an!“, hielt Häberlin fest und füllte die Worte mit Inhalt. „Leben“ bedeutet „Spaß haben, jetzt hier zu sein und jeden Moment wertzuschätzen, das Leben als Achterbahn mit seinen Höhen und Tiefen“, „Frieden“ meint „frei zu sein, glücklich in Harmonie koexistieren zu dürfen, keinem Krieg ausgesetzt zu sein“ und „Freiheit“, das heißt, „das machen zu dürfen, worauf ich Lust habe, ich selbst sein zu dürfen, meine eigene Meinung ohne Angst aussprechen zu dürfen und Entscheidungen selbst zu treffen“. Das von den Schülern gewählte Motto, so der Schulleiter weiter, „sei aktueller denn je, sei die Ukraine doch noch immer dem Aggressor Russland ausgesetzt“. Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck habe dazu ausgeführt, dass die Menschheit neu lernen müsse, die Freiheit zu verteidigen. Die Staatsform der Demokratie müsse verteidigt werden. Der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fordere dazu auf, sich für Toleranz stark zu machen. Es gilt, „sich für die eigene Freiheit und die der anderen einzusetzen. Selbstverwirklichung ist ohne Frieden und Freiheit nicht möglich. Ihr dürft Visionen und Träume haben. Das oberste Ziel eures Lebens sieht vor, euch zu frei denkenden und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen zu lassen. Euer Abschluss bildet die Eintrittskarte für Abenteuer am Ende dieser Feier!“ Antwortete Pippi Langstrumpf nicht einst auf die Einlassung ihrer Freunde Annika und Tommy „Der Sturm wird immer stärker“ mit den Worten „Das macht nichts. Ich werde auch immer stärker!“? Sandra Trapp überbrachte die Glückwünsche des Schulelternbeirates und des Initiativ- und Förderkreises. „Eine friedvolle Welt mit Freiheiten“ möge die jungen Erwachsenen umgeben, sie „mit- und füreinander“ da sein, den „Frieden vorleben“ lassen und „Respekt vor der Natur“ ihnen ein Anliegen sein. „Nur wer Fragen stellt, bekommt auch Antworten“, ermutigte sie die Jugendlichen. „Zufriedenheit, Demut, Glück, Vertrauen, Nächstenliebe und auch der eigene Glauben“ seien unverzichtbare Leitpfosten eines gelingenden Lebens. Asal-Sarah Korz sprach für die Absolventen ihres Jahrgangs: „Wir haben es geschafft! Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht! Wir werden unsere Schule vermissen, aber wir freuen uns auf das Neue. Wir sind bereit zu lernen und zu wachsen. Gemeinsam haben wir ein Stück Vergangenheit!“ Elias Schneider ergänzte: „Wir sind am Ende einer wunderbaren Etappe angelangt. Unsere Lehrer haben uns geprägt. Heute ist der Tag des Aufbruchs für uns! Das Sprungbrett in die Zukunft!“ Umrahmt wurde die Feststunde durch die verschiedensten Beiträge der Abschlussklassen. Spielten die einen „Herzblatt“ (10f), so spickten die anderen in die „geheimnisvolle Welt des Lehrerzimmers“ (10g), verliehen die einen den „Oscar“ an ihre Lehrkräfte (10d), gaben andere einer amüsanten „Märchenstunde“ ihren ganz besonderen Charme (9h) und unterhielten die jungen Damen und Herren der 10e mit einem flotten Tanz. Ausgezeichnet mit dem Preis der Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig für vorbildliche Haltung und vielfältiges Engagement in der Schule wurde Asal-Sarah Korz. Sie habe ein besonderes „Gespür“ dafür gehabt, so Schulleiter Marc Häberlin, „wenn es ihren Klassenkameraden nicht gut gegangen sei“, sich für den „Zusammenhalt der Klassengemeinschaft“ eingesetzt, die „Schülerrede“ gehalten und den „Abschlusstanz“ trotz knappen Zeitfensters „vorbereitet und einstudiert“. Auch eine sichtlich gerührte Eni Gombos durfte sich über diese Auszeichnung freuen. Sie habe, dies verriet Arndt Richtersmeier, Didaktischer Koordinator Realschule plus, jahrelang zuverlässig das Klassenbuch geführt und das Amt der Klassensprecherin ausgeübt, sei bei den Streitschlichtern aktiv gewesen und in der Schülervertretung. Daneben wirke sie in der Jugendfeuerwehr und in der Jugendarbeit der Kirche. Sie habe sich durch ihre „Leistungsbereitschaft, Freundlichkeit und Höflichkeit“ für diesen Preis empfohlen. Alexander Dory durfte sich daneben über das beste Zeugnis freuen (Durchschnitt 1,6) „Auch Leistung ist wichtig“, so Häberlin. Justus Emmerich (10d) zeigte zudem sein musikalisches Talent am Klavier

Die stolzen Absolventen sind: Aaliyah Anderson, Caroline Becker, Lenja Berg, Benjamin Beschle, Gabriel Born, Noah Bott, Jamelia Breihof, Bastian Brendel, Dannel Brill, Cindy Cabral Borges, Dijan-Ceylan Celebi, Giuliano Vito Commichau, Emily Charlotte Conrad, Marie Dietrich, Alexander Jürgen Dory, Marvin Eckes, Jannik Eckes, Justus Emmerich, Helene Falk, Viviene Sophie Felker, Paul Daniel Förster, Catharina Franzmann, Georg Gaas, Christopher Philipp Gebel, Emily Gedlek, Ann-Kathrin Gewehr, Nicklas Gewehr, Eni Gombos, Timon Göttel, Alexander Fabian Greß, Mirja Grimm, Giuliana Groß, Ben Grünewald, Marie Hahn, Jonathan Hassemer, Leonie Heeß, Luca Hildebrand, Leander Holler, Takoda Hooks, Judy Isac, Egor Ivanenko, Leonard Friedrich Jaeckel, Lilli Elisa Agnes Jost, Lina Sophie Jung, Marc Kalbin, Leah-Marie Kaul, Katharina Kiersch, Luca Mark Klein, Melissa Klein, Jannik Klein, Giuliana Talia Klein, Tim Köhler, Asal-Sarah Korz, Paul Koßmann, Matthias Krug, Jannis Lips, Lennart Lars Ludwig, Jakob-Dieter Ludwig, Hannes Magmer, Oliver Maiwald, Sian Joseph Marchert, Nelson Marchert, Valentin Marquardt, Jonas Meffert, Jolina Marie Mohns, Kevin Murschel, Jakub Nacmanski, Janik Marius Neumann, Leandro Pereira Sequeira, Leni Peter, Antonia Pieroth, Joline Pieroth, Marisa Theres Piunno, Collin Claudia Piwowarczyk, Malte Pleitz, Timm Leopold Rahner, Simon Reintsch, Alina Richter, Nico Robertson, Dominik Rosendahl, Jesaja Samstag, Christopher Lukas Scherer, David Schlimpert, Luca Joel Schmidt, Leni Schmidt, Elias Samuel Schneider, Larissa Samantha Schneider, Quentin Schnug, Junies Schowalter, Thore Fynn Schumann, Joshua Schura, Marie Schuster, Mathilda May Schweig, Maximilian Schwenk, Samira Celine Shurtleff, Dominik Skowron, Lukas Speh, Bastian Spira, Luan Jakob Stattmüller, Levin Magnus Stein, Tim Steinert, Nick Stoltz, Tim Sturm, Szczepan Szczepaniak, Emilia Trauth, Derrick Treichel, Luca Veldenz, Aron Wagner, Sebastian Walter, Tommy Warkus, Melina Weber, Jennifer Donna Weeber, Luca Noel Weinel, Marius Wetz, Jan Weyrich, Chiara Winter, Felic Zehmer, Elias Zimmermann, Felix Zimmermann, Dario Angelo Zimmermann und Lisa Zimmermann.

Autorin: Claudia Römer

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