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Olympische Erfahrungen

Meine Erlebnisse im Pierre de Coubertin-Camp

Sarah Bizer Juli 22 neuVon Montag, dem 4., bis Samstag, dem 9. Juli, nahm ich am Internationalen Pierre de Coubertin Camp teil. Dieses fand in Évian-les-Bains (Frankreich) am Genfersee statt. Es ging vor allem um Sport, Pierre de Coubertin und die Olympischen Spiele. Im Vorfeld hatte ich mich auf Empfehlung von Timo Tönges für das Camp beworben und nach einmonatigem Warten auch eine Zusage bekommen.

Am Tag der Abreise sind wir in Mainz und kleinem Zwischenstopp in Kaiserslautern mit sieben Teilnehmern und einer Teamerin gestartet. Die Fahrt dauerte ungefähr neun Stunden. In Frankreich selbst wurden wir bereits von sieben Franzosen und drei Luxemburgerinnen erwartet und im Laufe des Abends haben wir uns alle kennengelernt, Es gab von Anfang an kaum bis keine Verständigungsprobleme. Die Zimmer wurden so verteilt, dass in jedem jede Nation vertreten war.

In den nächsten Tagen kamen wir uns immer näher und in mehreren Programmpunkten wurde über die Olympischen Spiele und deren wichtigste Eigenschaften geredet: Vor allem Fair-Play, Freundschaft, Respekt und Leidenschaft standen im Mittelpunkt. Wir hatten sogar die Ehre, mit einer französischen Spitzensportlerin zusammenzuarbeiten. Sie hat uns viele Fragen über den Leistungssport beantwortet und eine Präsentation über Sport und Wettkämpfe im Generellen gehalten.

Am Donnerstag, dem 7.7., ging es für uns dann mit dem Boot in die Schweiz, genauer nach Lausanne. Wir sind ins Olympische Museum zur Ehrung der Coubertin Medaille eingeladen worden. Vor einer kleinen Menge an Zuschauern wie Eltern und Vertreter der Organisation CIPC (Comité International Pierre de Coubertin), AES (Association Européenne des Sports), der OFAJ DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk), dem LSB (Landessportbund) und der Organisation LASEP (Ligue des Associations Sportives de L’enseignement Fondamental) mussten wir uns in kleinen Gruppen von etwa vier Personen vorstellen und über die für uns wichtigsten Eigenschaften/Werte im Sport reden. Danach wurden wir von diesen Repräsentanten der oben genannten und noch weiteren Vertretern anderer Organisationen mit einer Urkunde und der Pierre de Coubertin Medaille geehrt. Nach dieser nicht allzu langen Zeremonie hieß es dann für uns, das Olympische Museum zu erkunden.

Wir hatten neben Programmpunkten wie einer Fotochallenge, kleinen Olympischen Spielen als Team, Kanu und Stand-Up-Paddling auf dem See oder einer Stadtrallye auch genug Freizeit. Wir haben diese vor allem abends bis spät in die Nacht genutzt, um gemeinsam Volleyball zu spielen. Es war ein schönes Ausklingen des Tages und hat uns alle nochmals stärker zusammenwachsen lassen.

Am Samstagmorgen hieß es dann, Abschied zu nehmen und zurück nach Deutschland zu fahren.

Mit hat die Woche in Frankreich sehr gut gefallen und ich habe sehr viel Neues gelernt und neue Freundschaften geschlossen. Es war einfach eine unvergessliche Zeit und ich kann dieses Erlebnis nur empfehlen. Das Wetter hat auch gut mitgespielt und hat die vielen Momente wie das freiwillige Joggen um 5:20 Uhr, die Volleyballspiele abends, die gemeinsamen Kennenlernspiele, Mahlzeiten und das Programm noch mehr verbessert. Ich bin sehr dankbar, diese Chance gehabt zu haben und wünsche noch mehr Schülern eine großartige Zeit!

Sarah Bizer (10B)

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