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„Lachen ist wie Konfetti für die Seele!“

„Lachen ist wie Konfetti für die Seele!“ 

Amelie Jost Lachen ist wie Konfetti fr die SeeleAls die Einladung zur Teilnahme am Malwettbewerb der Kinderkrebshilfe e.V. Mainz  Gymnasiallehrerin Claudia Römer erreichte, war klar, dass sie diese Aktion unbedingt unterstützen  wollte. Insbesondere die Phase des Homeschooling schien ihr wie gemacht dafür, Kinder zur Mitarbeit  anzuspornen. 

„Trotz Corona segelt heiter – das Narrenschiff voll Hoffnung weiter!“ Das Kampagnenmotto des Mainzer Carneval Vereins MCV war auch das Motto dieses Wettbewerbs,  das sowohl vor Ort bei den Kindern, Jugendlichen und dem Personal, aber auch bei Familien zuhause  für ordentlich Fastnachtsatmosphäre sorgte. 

Dass am Ende, in einem Jahr, in dem Fasching allein online stattfinden konnte, dieses Projekt für Kinder  ab vier bis vierzehn Jahren ausgerufen wurde, war die Grundlage dafür gelegt, sich zu engagieren und  den Zeichenstift in die Hand zu nehmen. So erging es der zehnjährigen Amelie Jost, Fünftklässlerin an  der Alfred-Delp-Schule (ADS). Sie wollte den kranken Kindern eine Freude bereiten und ihnen eine  gute Ablenkung vom nicht immer ganz einfachen Alltag bieten. 

Nach einer kurzen Bedenkpause und kreativen Ideen stieß das junge Mädchen auf den entscheidenden  Spruch: „Lachen ist wie Konfetti für die Seele!“ Das war’s. Zu diesem Motto sollte ein Bild entstehen,  das jedem, der es betrachtete, ein Lächeln ins Gesicht zauberte.  

„Ich hätte nie damit gerechnet, den ersten Platz zu belegen“, meinte Amelie denn bescheiden, als sie die  großartige Nachricht aus Mainz erhielt. Schließlich waren rund 50 Kunstwerke eingereicht worden, die  von fünf Patientinnen und fünf Patienten des Kinderonkologischen Zentrums genau unter die Lupe  genommen und beurteilt wurden. Und dann stand fest: „The winner is Amelie!“  

Wer das Bild sieht, kann sich vorstellen, warum die Wahl auf das Bild der zarten Schülerin fiel: „Es ruft allen ein besonderes Lächeln ins Gesicht und wenn etwas fastnachtliche Stimmung bewirkt, dann ganz  gewiss Konfetti!“ Oder wie ein Jurymitglied formulierte: „Das Werk verdeutlicht den Sinn der  Leichtigkeit!“  

Wie schön, dass Amelie diesen Sinn hervorzuholen verstand in einer Welt, die oftmals alles andere als  leicht und unbeschwert daherkommt.  

Mit einem Leuchten in den Augen nahm sie die Glückwünsche der Schulgemeinschaft entgegen. Die  kleine Künstlerin hat sich diese redlich verdient.

Autorin: Claudia Römer

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