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Durchblick mit Physik 2018

„Durchblick mit Physik!“

Viele Schüler unserer Schule erfolgreich  

Zu den zentralen Aufgaben eines Schulsystems gehört die Förderung von Jugendlichen mit besonderen Neigungen und Talenten - ein im Schulalltag nicht immer leicht zu realisierender wünschenswerter Anspruch. Ziel des Landeswettbewerbs Physik ist es daher, begabte Schülerinnen und Schüler intellektuell zu fordern und ihnen darüber hinaus einen Anreiz zu bieten, sich mit physikalischen Fragestellungen zu beschäftigen, sodass bestenfalls auch eine längerfristige Begeisterung im immer relevanter werdenden naturwissenschaftlichen Bereich zutage tritt. Durchblick mit Physik2018

Seit 2011 stellen sich an der Alfred-Delp-Schule naturwissenschaftlich interessierte Gymnasiasten alljährlich den Herausforderungen eben dieses Landeswettbewerbs Physik Rheinland-Pfalz. Dabei dürfen sich auch in diesem Jahr einige erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Erfolge in den verschiedenen Wettbewerbsrunden freuen – und mit ihnen die gesamte Schulgemeinschaft.

Leonie Noll (8c) befasste sich dabei mit den Aufgaben der ersten Runde, die im Wesentlichen Teilgebiete der Optik, Akustik und der Mechanik umfassten. Sie hat, wie schon die alten Griechen, mit Hilfe von Experimenten die Frage beantwortet, bei welcher Dichte ein Körper in einer Flüssigkeit sinkt, schwebt oder schwimmt. Leonie konnte zudem überzeugend an einer Blockflöte den Zusammenhang zwischen Ton, Frequenz und Ausbreitungsgeschwindigkeit des Schalls in verschiedenen Medien herstellen. Auch die experimentellen Fragen zur additiven Farbmischung hat sie großartig gelöst. Leonie erhielt somit nach dem Einreichen der Heimarbeit einen herausragenden ersten Platz sowie die Zulassung zur zweiten Runde im nächsten Schuljahr.

Sofie Brandes (9b) und Nico Simon (9a) beschäftigten sich mit den Aufgabenstellungen der zweiten Runde. Sie sollten konstruktiv mit Hilfe des Brechungsgesetzes herausfinden und erklären, wie ein Weinglas, gefüllt mit Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte, Gegenstände abbildet. Außerdem war die Kräfteverteilung auf die Seile eines Kletterers konstruktiv geometrisch zu bestimmen. Zuletzt entschlüsselten Sofie und Nico rechnerisch das Rätsel eines elektrischen Stromkreises in einer Blackbox erfolgreich. Beiden wurde nach dem Einreichen der Heimarbeit ein beachtenswerter zweiter Platz zuerkannt.

Zuletzt nahm Anna-Marie Herwig (10a) mit elf anderen Finalistinnen und Finalisten aus Rheinland-Pfalz an der dritten und damit letzten Runde teil. Diese besteht zum einen aus  einer Heimarbeit und zum anderen aus einem dreitägigen Treffen an der TU Kaiserslautern, währenddessen ein mehrstündiger experimenteller Wettbewerbsteil sowie ein Kolloquium absolviert werden mussten. Die dem ersten Teil zuzuordnenden Aufgaben waren in den Gebieten der klassischen Newton’schen Mechanik und der  Elektrizitätslehre beheimatet. Unter anderem war das Prinzip der kontaktlosen Energieübertragung mit Hilfe einer elektrischen Zahnbürste physikalisch begründet und experimentell belegt zu erklären, wobei auch sehr viel Wert auf eine an das Experiment angeschlossene Fehlerbetrachtung gelegt wurde. Anna-Marie konnte einen großartigen dritten Platz in dieser schwierigen Endphase des Wettbewerbs belegen.

Dr. Marion Roth als die die jungen Forscher begleitende Pädagogin und Gesamtschulleiter Günter Graus freuten sich mit den „Physikern von morgen“, wenn sie denn diesen Weg gehen werden.

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