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Kochprojekt mit Don Bosco-Schule

Kochen mit Kindern der Don-Bosco-Schule

Projekt eines Kurses der MSS 11

Kochprojekt3Gymnasiastin Katharina Schunck (MSS 11), die ihr im vergangenen Januar stattgefundenes vierwöchiges Sozialpraktikum mit großer Begeisterung an der Don-Bosco-Schule in Bad Kreuznach verbrachte, unterbreitete ihrem Deutsch-Leistungskurs unter Leitung von Oberstudienrätin Claudia Römer den Vorschlag, einen Tag lang eine gemeinsame Aktion mit „ihren“ Kindern zu unternehmen.

Daraufhin überlegten motivierte junge Erwachsene des Kurses nicht lange und entschieden recht schnell, mit der Partnerschule ein gemeinsames Kochprojekt zu entwickeln. Auch die dortigen Verantwortlichen signalisierten ihr Einverständnis und große Vorfreude auf diese Unternehmung.

Sie sollte sich auf die gemeinsame Arbeit und den Umgang zwischen jungen Menschen fokussieren. Am Montag der letzten Schulwoche vor dem Beginn der Sommerferien trafen sich die Jugendlichen pünktlich um 8:45 Uhr an der Don-Bosco-Schule, um ihr Vorhaben zu realisieren. Dabei lernten sie Kinder im Alter von sieben bis acht Jahren kennen, die sich bereits auf das angekündigte Projekt freuten, deren Erzieherin Gabriele Pfeiffer, den Praktikanten Jonas Liedtke und die pädagogische Begleiterin Jessica Mecky-Kistner, die sie und Claudia Römer herzlich und gespannt willkommen hießen. Nach einem kurzen von Katharina Schunck geführten Schulrundgang und einem Frühstück starteten alle ihre gemeinsame Kochaktion. Kleine Pizzen, Kartoffelecken und Frikadellen standen auf dem Menüplan, der zügig angegangen werden konnte. Die ebenfalls bereits im Vorfeld von Katharina eingeteilten Gruppen arbeiteten jeweils mit einem Kind, welches mithilfe eines Bilderkochbuches das Rezept „entschlüsseln" sollte. Darin waren die verschiedenen Back- bzw. Kochschritte konkret dargestellt. Mithilfe von verschiedenfarbigen Messlöffeln erkannten die Kinder auf den Bildern die benötigte Menge an Gewürzen und Mehl. Die Kleinen waren in ihrem Elan kaum zu bremsen, sie kneteten den Teig, belegten ihn mit Hingabe, formten die Fleischbällchen und suchten immer wieder den Kontakt mit den „Großen“. Schnell war eine entspannte Atmosphäre hergestellt, in der das Kochen große Freude bereitete und jeder mit Feuereifer bei der Sache war. Dass sich dabei viel Gelegenheit zum gemeinsam Sprechen und Lachen ergab, versteht sich von selbst.  Alle warteten nur darauf, sich an den liebevoll gedeckten Tisch setzen zu dürfen, um das selbstgekochte Essen genießen zu dürfen. Auch Oberstudiendirektor Günter Graus, MSS-Leiter Bernd Schuhmacher und Schulleiter Julian Haas-von der Weiden gesellten sich zu Klein und Groß und speisten sichtlich vergnügt mit. „Für uns Schüler bedeutete das Projekt eine ganz besondere Begegnung. Wir konnten außerhalb des konventionellen Unterrichts Erfahrungen sammeln und einen Einblick in das ,echte Leben` bekommen, da wir uns nicht nur theoretisch mit einem Thema auseinandersetzten, sondern vor Ort die Menschen erlebten und auch  lernten, welch eine Arbeit die Betreuer jeden Tag leisten müssen“, meinten Anne Wolff und Bandhana Hauser übereinstimmend. „Vielleicht können wir ja im Herbst gemeinsam Drachen basteln und sie steigen lassen“, schlug Claudia Römer abschließend vor.

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