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Stopmotion-Video

Preis für Playmobilfiguren geht an Schüler unserer Schule

Stopmotion-Video zu Sozialen Medien

Wir sind Vielfalt2„Ja, wir fahren nach Mainz“, so lautete die einhellige Antwort von Annika Eberlein, Antonia Braun und Melina Klumb, „und geben unser Bestes!“ Alle drei, bis Freitag vergangener Woche Schülerinnen der 10. Realschulklasse (10d), hatten gerade ihr Abschlusszeugnis im Beisein ihrer Eltern und Familien erhalten. Schon einen Tag später waren sie zur Endrunde des Wettbewerbs „Soziale Medien“ der Aktion „Wir sind Vielfalt“ ins Kleine Haus des Mainzer Theaters eingeladen.

Er stand unter der Schirmherrschaft von Markus Müller, Intendant des dortigen Hauses. Die jungen Damen stellten sich in einer mehrstündigen Präsentation den Besuchern und einer fachkundigen Jury. Die Jugendlichen hatten sich zuvor im Unterricht mit ihrem Klassenlehrer Peter Böhm intensiv über Vor- und Nachteile von „Sozialen Medien“ ausgetauscht und daraufhin entschieden, ein Konzept für Videobeiträge zu diesem Thema zu entwickeln. Länger als 2,5 Minuten sollten diese allerdings nicht sein. Viele Ideen gingen ihnen durch den Kopf. Welche war die richtige? Doch schon bald war klar, dass Antonia und Melina gemeinsam mit Madeleine Lipps und Janine Mendes ihren Videobeitrag dazu nutzen wollten, die Gefahren der Sozialen Medien zu beleuchten: Ein Mädchen entdeckt Partybilder von sich im „Social Web“, wird Opfer von Mobbingattacken und erhält zu all seinen Bewerbungen nur Absagen. In der Schlussszene sieht man das junge Mädchen verzweifelt auf einem Balkon stehen, bereit zu springen. Die positiven Aspekte der „Social Media“ zeigten Annika Eberlein und Chiara Langenbach auf: Sie erstellten aus über 1500 Einzelbildern ein Stopmotion-Video mit Playmobilfiguren. Ihre Geschichte stellt die fiktive Jugendorganisation „International Youth Organisation“ (IYO) in den Fokus. Ein junges Mädchen nimmt an einem Preisausschreiben teil, zu dem es sich lediglich über das Internet anmelden kann. Tatsächlich darf es sich schon bald über eine Afrika-Safari freuen, bei dem es viele neue Freunde kennenlernt. Mit ihnen bleibt es nach Beendigung der gemeinsamen Reise über die „Social Media“ im Kontakt, ein positiv besetztes Beispiel des Umgangs mit den neuen Medien. Jede einzelne Aktion aller Spielfiguren und Fahrzeuge musste durch Einzelbilder erzeugt werden. Im Abspann sieht der Betrachter die Kulissen, die Kameras, die zum Einsatz kamen, und den Hinweis darauf, dass sich der zeitliche Aufwand zur Erstellung dieses Films auf 24 Stunden erstreckte, ein Aufwand, der in Mainz belohnt wurde. Annika und Chiara errangen den 2. Platz im Wettbewerb „Soziale Medien“ mit einem Preisgeld von 100 Euro.

Wir sind VielfaltDaneben gehört Siebtklässlerin Lena Pieroth (7e) zu den glücklichen Gewinnerinnen. Sie erzielte in der Kategorie 5. bis 7. Klasse ebenfalls einen hervorragenden zweiten Rang. Lena gestaltete ein sehr ansprechendes und kreatives Plakat mit dem Titel „Social Media“ und erläuterte dieses anhand einer Präsentation.

Die Schulgemeinschaft freut sich mit den glücklichen Siegerinnen und allen Teilnehmerinnen des Wettbewerbs und gratuliert herzlich zu den schönen Erfolgen.

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