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Sternsinger 2018

"Christus mansionem benedicat"

Die Sternsinger waren auch in diesem Jahr zu Gast

Sternsinger2018Als die Sternsinger in den ersten Tagen des neuen Jahres von Haus zu Haus gingen, um den Bewohnern den Segen Gottes zu bringen und Spenden für in Not befindliche Kinder zu sammeln, waren sie gedanklich immer wieder bei ihren indischen Freunden, die oftmals schon in jungen Jahren von skrupellosen Geschäftemachern ausgebeutet werden.

Gerade die Teppichknüpfer stehen im Fokus der Betrachtungen, die unter schlechtesten Bedingungen tagein tagaus ihrer Arbeit nachkommen müssen und nie wissen und in Erfahrung bringen dürfen, was es heißt, Kind zu sein. Ihre Entwicklung ist dadurch beeinträchtigt, ihre Lebenserwartung nicht mit der gleichaltriger deutscher Kameraden zu vergleichen. Schwere Krankheiten sind nicht selten, an Schulbildung ist nicht zu denken. Wie dies in der Realität ausschaut, lässt die 60. Aktion Dreikönigssingen am Beispiel Indiens deutlich werden. Dort, in diesem südasiatischen Staat, leben viele Mädchen und Jungen oftmals von der Hand in den Mund. Sie wissen nicht, wie sie den Tag überstehen sollen, sind nur mangelhaft ernährt und durch den ständigen Aufenthalt in geschlossenen Räumen blass und anfällig für Infekte. Bildung ist der einzige Weg, sie aus dieser Misere zu holen.

Diesem Ziel stellten sich in diesem Jahr vier Schüler, die als Caspar, Balthasar und Melchior in der Orientierungsstufe von Klasse zu Klasse zogen, um Mitschülern und Lehrern Gottes Segen zu bringen: „Christus mansionem benedicat“.

Das gesammelte Geld in Höhe von 166,66€ kommt schon bald indischen Kindern zugute. Die Schulgemeinschaft freut sich über das große Engagement von Stelios und Matteo Ilioudis, Cecil Nutbeij und Lia Scheffer.

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