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Austausch in Ungarn

Dann, vom 7.4. bis 14.4.2018, ging`s mit einer 15-köpfigen Schülergruppe, Herrn Schumacher und Frau Müller zum Gegenbesuch nach Ungarn! Auch unser Schulleiter Herr Graus war mit von der Partie. Wir haben in einer Woche so vieles gesehen und erlebt wie man nur konnte. Dies alles bei „mega“ Frühlingswetter! Nachdem wir das Wochenende über Zeit hatten, richtig in unseren Familien anzukommen, ging`s da auch schon gleich richtig los: Mit Besuch am Plattensee bei herrlichem Wetter, Stadtrundfahrt mit HOP ON / HOP OFF Bussen, Fahrt auf dem Budapest Eye, Restaurantbesuchen und vielem mehr. Oftmals war unser Ausgangspunkt die Schule. Von dort aus sind wir dann ins Budaer Burgviertel, mit sehr gut renovierten Bauten wie der berühmten Fischer-Bastei, gefahren. Dies war absolut sehenswert!

Des Weiteren besuchten wir auch das Parlament. Das Besondere dort war die Verarbeitung von 40 kg Plattgold bei der Innengestaltung – wow! Das Highlight unseres Austauschs war die Fahrt mit dem Partybike durch den Stadtwald Budapest. Bei lauter Musik ging`s hier auf den drei Bikes richtig rund, genau das passende für eine Truppe wie uns! Japanische Touristen haben uns sogar gefilmt und fotografiert.

Unsere Gruppe besuchte auch die Selbstverwaltung der Ungarndeutschen. Hierbei haben wir einiges darüber erzählt bekommen, dass die Deutschen dort eine anerkannte Minderheit mit einem gerade neu gewählten Vertreter im ungarischen Parlament sind. Ansonsten gibt es noch 12 weitere, anerkannte Minderheiten aus den Nachbarländern in Ungarn.

Am folgenden Abend war ein Besuch in einer Kulturveranstaltung geplant. Dies war von Familie zu Familie individuell vorbereitet, allerdings hatten viele Eintrittskarten für das Musical „Mamma Mia“ bekommen. Das war ein abendlicher Höhepunkt, wenn auch sprachlich etwas schwierig. Den ungarischen Text verstand natürlich keiner von uns, aber die bekannten Hits der Gruppe ABBA waren zumeist bekannt und mitreißend!

Ein sehr schöner Ausflug war auch der nach Szentendre, einem überwiegend von Serben bewohnten Ort, wo wir im Marzipan- Museum waren. Anders als erwartet gab es dort riesige Kunstwerke aus Marzipan, die alle in einem unscheinbaren, alten Haus auf einer Etage aufgestellt wurden. Hier gab es z.B. lebensgroße Figuren wie Elvis Presley, Motive aus dem Disney-Film 101 Dalmatiner und Jack and the Giants.

An unserem letzten Tag haben wir ein Pußta- Programm in der Nähe von Kecskemét südlich von Budapest besucht. Die Pußta ist eine Steppenlandschaft, die von Innerasien bis nach Ungarn zu finden ist. Auf dieser Pußta - Ranch war alles genau so gestaltet, wie es vor bestimmt 100 Jahren üblich war, dementsprechend waren auch alle Mitarbeiter historisch gekleidet. Wir selbst nahmen sogar an einer Pußta- Olympiade teil. Hier mussten wir z.B. tatsächlich echte Nähnadeln im Heuhaufen suchen oder mit der Peitsche eine Flasche versuchen umzuwerfen. Zum Mittagessen gab es u. a. landestypische ungarische Gulaschsuppe.

Am Abschiedsabend in der Schule gab es ein riesiges und sehr leckeres Buffet, das die ungarischen Mütter für uns  vorbereitet hatten. Wir haben uns Bilder der ganzen Woche angeschaut und saßen später am Abend noch alle zusammen draußen, um diese erlebnisreiche Woche entspannt und fröhlich ausklingen zu lassen.

Am Morgen flogen wir um 8.00 Uhr zurück, viele Freundschaften wurden durch unseren Besuch dort vertieft und es wäre sehr schön, wenn wir uns nochmals gegenseitig besuchen könnten! Zwar haben wir hier keine Sprachkenntnisse vertieft wie es sonst beim Schüleraustausch der Fall ist, aber wir haben gegenseitig neue kulturelle Erfahrungen gesammelt und uns alle wunderbar verstanden! Es war einfach toll !

Berichte aus dem Schulleben

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    Verabschiedung HaverkampEin glücklicher Umstand führte Wilfried Haverkamp 1994 an die Alfred-Delp-Schule, wo er zunächst als Lehrer für Mathematik und Sport wirkte, bevor er 2007 an die Spitze der dortigen Hauptschule wechselte. Vieles konnte er in diesen Jahren in der Leitung „seiner“ Schule bewirken, die er „einfühlsam“ und „mit großem Geschick“ führte, wie ihm Oberstudiendirektor Günter Graus attestierte. Nun aber ereilte ihn der Ruf an die Spitze der Erzbischöflichen Tagesschule Dönberg in Wuppertal, worüber sich der gebürtige Nordrhein-Westfale besonders freute.

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