Mathematik

„Mathematik ist keine Menge von Wissen. Mathematik ist eine Tätigkeit, eine Verhaltensweise, eine Geistesverfassung. […] Man lernt sie im Tätigsein, indem man Probleme löst, allein oder in einer Gruppe – Probleme, in denen Mathematik steckt.“
Hans Freudenthal

Mathematikunterricht lebt aus der Verbindung zweier Bereiche:

Der eine Bereich umfasst die lange Mathematikgeschichte, beginnend in der Antike, als Menschen anfingen, selbst zu denken, zu erforschen, die Welt im Geist zu strukturieren. Der andere Bereich ergibt sich aus der grundlegenden Bedeutung der Mathematik für die heutige moderne Zivilisation. Die für das Fach Mathematik in den Bildungsstandards formulierten Kompetenzen spiegeln diese Synthese wider. Die Fachkonferenz Mathematik der Alfred-Delp-Schule orientiert sich in ihren Beratungen an aktuellen didaktischen Entwicklungen und versucht, sie für den konkreten Unterricht nutzbar zu machen. Die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben (v.a. Känguru und Landeswettwerb), die die gegenwärtige Didaktik aufgreifen, ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Schuljahres. Zahlreiche Preisträger können wir jedes Jahr feiern.

Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung der Schularten werden je nach Schultyp eigene Schwerpunkte gesetzt. In der Orientierungsstufe werden die in den Grundschulen gelegten Grundlagen wiederholt und die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung durch das Kurssystem unterstützt.

Der Mathematikunterricht in der Hauptschule und Realschule hat vor allem die berufliche Ausbildung im Blick. Sicherheit in den Grundfertigkeiten und angemessenes Problemlösen stehen im Vordergrund. Die Realschule bereitet mit dem PC-Führerschein ihre Schülerinnen und Schüler auf die Nutzung entsprechender Software im Beruf vor.

Das Gymnasium wählt einen eher wissenschaftlich und problemorientierten Zugang zur Mathematik. Deshalb arbeiten die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 mit einem graphischen Taschenrechner, mit dem die Betrachtung der Phänomene in den Vordergrund gestellt werden kann.